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13. Dezember: 2. Internationaler Polartag

Die Großen Eisschilde

Große Eisschilde bedecken Grönland und die Antarktis. Diese über 1 Kilometer dicken Eismassen sind die größten Süßwasserspeicher der Erde. Sollten sie abschmelzen, wird der Meeresspiegel um etwa 60 Meter steigen. Wie schnell fließen die Gletscher? Wie dick ist das Eis? Wann wird Grönland eisfrei sein? Mehrere Hundert Wissenschaftler sind zur Zeit in der Antarktis unterwegs, um diese Fragen zu klären.

Mehr Informationen zum Ablauf und Inhalt gibt es hier (Englisch, PDF 632KB)

Presse

Die Pressemitteilung zum 2. Internationalen Polartag gibt es hier (nur in englischer Sprache, PDF 236 KB).

Ansprechpartner finden Sie bei den jeweiligen Forschungsprojekten bzw. in der Pressestelle des Alfred-Wegener-Instituts.

Links für Schüler & Lehrer

Werden Sie selbst zum Forscher und machen Sie ein Experiment!

Eine Anleitung für ein Experiment zum Thema Eisschilde können Sie hier herunterladen (PDF 628 KB).

 

Glaziologie für Anfänger

Filme, Bilder, Spiele und Texte über Eiskernbohrungen, Eismassenverteiung, Meeresspiegelschwankungen und Temperaturekonstruktionen finden Sie auf den Webseiten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung.

 

Bohren Sie im Internet Ihren eigenen Eiskern in der Antarktis. Zu den Glaziologie-Spielen...

 

COOL for Schools: Unterrichtsmaterialien zum Projekt POLENET (Polar Earth Observing Network) finden Sie hier (nur in englischer Sprache).

 

Animationen über Eisschilde und Meeresströmungen finden Sie auf den Webseiten des ANDRILL (Antarctic Geological Drilling)-Projekts (nur in englischer Sprache).

 

Videokonferenz

Wissenschaftler diskutieren live im Internet mit Schülern und Studenten über die Forschung an und auf den großen Eisschilden Grönlands und der Antarktis.

13. Dezember 2007, 18.30 Uhr (17.30 UTC) Info-Flyer zur Videokonferenz (Englisch, PDF 380KB)

 

Mehr Infos und Anmeldung unter www.polartrec.com/live-from-ipy/overview

 

Weitere Infos für Schüler und Lehrer finden Sie auf der internationalen Polarjahr Webseite (nur in englischer Sprache).

Forschung

Zahlreiche Forschungsprojekte beschäftigen sich mit den großen Eisschilden in Grönland und der Antarktis. Da in der Antarktis gerade Sommer ist, sind dort besonders viele Wissenschaftler unterwegs.

 

Schlittenzug (Foto: Sepp Kipfstuhl, Alfred-Wegener-Institut)

Traversen

Mehrere Expeditionen führen im Antarktischen Sommer quer über die Antarktis um die Eisbeschaffenheit und Eisdicke zu untersuchen. Sie gelangen dabei in Gebiete, in denen noch kein Mensch zuvor gewesen ist.

Mehr über die Traversen (nur in englischer Sprache)...

Polarflugzeuge des Alfred-Wegener-Instituts (Foto: Jörg Hartmann, Alfred-Wegener-Institut)

Messflüge über dem Eis

Das Antarktische Eisschild ist trotz seiner großen Bedeutung für unser Klima und den Meerspiegel noch weitgehend unerforscht. Die Beschaffenheit und Dicke des Eises zu messen ist eine große Herausforderung für Wissenschaftler und Techniker. Wissenschaflter vom Alfred-Wegener-Institut sind zur Zeit mit dem Flugzeug POLAR 5 in der Antarktis. Sie überfliegen große Teile des Kontinents. Die Messgeräte an Bord zeichnen dabei die Höhe der Eisoberfläche auf. Vergleicht man diese Daten mit vergangenen und zukünftigen Messungen, so kann man erkennen, ob die Eismenge in der Antarktis zu- oder abgenommen hat. Am 13. Dezember wird der erste Teil der Kampagne beendet. Im zweiten Teil (6. Januar - 4. Februar 2008) werden erneut Messflüge stattfinden. Der Radar an Bord von POLAR 5 wird dabei die Eisdicken an den Stellen messen, an denen die großen Bodentraversen stattfinden. Damit ergänzen die Daten aus der Luft die am Boden gemessenen Werte. Diese Daten werden wiederum benötigt, um Satellitendaten zu überprüfen. Voraussichtlich im März 2009 wird ein Satellit mit Namen CRYOSAT ins All geschickt werden, dessen Aufgabe es sein wird, die Eisdicken an Nord- und Südpol zu messen.

Ansprechpartner: Dr. Daniel Steinhage, Alfred-Wegener-Institut

Mehr über die Polarflugzeuge...

Eisberg bei Spitzbergen (Foto: Heide Giese, Alfred-Wegener-Institut)

POLENET - Polar Earth Observing Network

Das komplexe Zusammenspiel von Klima, Eismassen, Geodynamilk und Meeresspiegel zu untersuchen ist das Ziel des Projekts POLENET (Polar Earth Observing Network). Wissenschaftler aus 24 Ländern werden dazu eine Vielzahl geophysikalischer Messeräte in den Polargebieten einsetzen. Um auch die Öffentlichkeit und den Nachwuchs an den zahlreichen Expeditionen teilhaben zu lassen werden auch Lehrer und Studenten mit in das Projekt eingebunden.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Reinhard Dietrich, TU Dresden

Mehr über POLENET inkl. Unterrichtsmaterialien (nur in englischer Sprache)...

Weitere Forschungsprojekte zum Thema Eisschilde auf der internationalen Polarjahr-Webseite (nur in englischer Sprache)...