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4. Dezember 2008: 6. Internationaler Polartag

Über den Polen

Das Wetter in den Polargebieten zeichnet sich durch extreme Kälte, scharfe Winde und durchgehende Dunkelheit in den Wintermonaten aus und stellt immer noch eine gefährliche Herausforderung für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen dar. In unserem globalen Klimasystem spielen die Polarregionen eine entscheidende Rolle bei Abkühlungsprozessen. Die Atmosphäre über eis- und schneebedeckten Oberflächen hat ganz besondere und einzigartige Eigenschaften und bemerkenswerte Abläufe und Reaktionen im Schnee und Eis beeinflussen die chemischen Eigenschaften der polaren Luftmassen. Die auf beiden Hemisphären vorkommenden Polarlichter geben einen Einblick in geomagnetische Prozesse, die sich in der äußeren Atmosphäre abspielen.

Weitere Informationen...  (PDF 123KB)

Vorträge

"Messungen mit dem Forschungsflugzeug POLAR5 über dem schmelzenden Meereis der Arktis im Sommer 2008"

Polar5 mit meteorologischem Nasenmast (Foto: Gerit Birnbaum)

Ein Vortrag von Dr. Gerit Birnbaum
22. November 2008, Haus der Wissenschaft,  Bremen
In ihrem Vortrag geht Dr. Birnbaum, Wissenschaftlerin am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, auf Hauptcharakteristika des Klimas in der Arktis ein und zeigt am Beispiel einer Flugzeugexpedition wie Wissen über klimarelevante Prozesse in der Arktis gewonnen wird.
22. November, 2008, 11.00 Uhr, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen
Eintritt frei



Polar5 mit meteorologischem Nasenmast (Foto: Gerit Birnbaum)


"Polare Meteorologie"

Fortbildungsveranstaltung der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, Zweigverein Rheinland
Am 4. Dezember sind im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung im Hörsaal der Chemie der Universität Köln Vorträge zum Thema "Polare Meteorologie" zu hören.
Weitere Informationen...


Links für Schüler & Lehrer

Werden Sie selbst zum Forscher und machen Sie ein Experiment!

Eine Anleitung für ein Projektvorschlag zur Durchführung an Schulen zu den Themen Wetter und Klima
Anleitung, PDF 168 KB

 

Lassen Sie einen virtuellen Ballon steigen, um Ihre Teilnahme an diesem Polartag zu zeigen.
Hier gehts zur Webseite...
 

Live Events

Wissenschaftler diskutieren live im Internet mit Schülern und Studenten über die Forschungen rund um die Themen  Meteorologie, Atmosphäre, Astronomie. Weitere Informationen zu den Live Events, und wie man sich registrieren kann, gibt es hier...

 

Weitere Infos für Schüler und Lehrer finden Sie auf der internationalen Polarjahr Webseite (nur in englischer Sprache).

Deutsche Forschungsstationen, mit wissenschaftlichen Observatorien für Meteorologie und Luftchemie:

Lidar-"Strahl" und Polarlichter mit der Kuppel des Observatoriums

Die Koldewey-Station als Teil der französich-deutschen Forschungsbasis AWIPEV in der Arktis
Eine der wichtigsten Aufgaben der wissenschaftlichen Arbeit an der Koldewey-Station ist die Beobachtung der nordpolaren Stratosphäre.
Mehr zur Koldewey-Station...

 

Polarnacht an der Neumayer-Station

Die Neumayer-Station in der Antarktis
Die erste Antarktisstation "Georg von Neumayer" wurde 1981 auf dem Ekström-Schelfeis als wissenschaftliches Observatorium für Geophysik, Meteorologie und Luftchemie sowie als logistische Basis für Sommerexpeditionen errichtet.
Mehr zur Neumayer-Station...

 

Forschungsprojekte mit deutscher Beteiligung

Forschungsprojekte, die sich im Rahmen des Internationalen Polarjahres mit den Themen Atmosphäre und Weltraum,  beschäftigen:

DAMOCLES (Developing Arctic Modelling and Observing Capabilities for Long-term Environmental Studies)

Seit Dezember 2005 sind 44 Institutionen aus 10 europäischen Ländern im Projekt DAMOCLES engagiert. In diesem 4 Jahre währenden Programm welches durch die EU gefördert wird, finden umfangreiche Untersuchungen der Atmosphäre, des Meereises und des Ozeans statt, bei denen Satelliten, Messungen vor Ort, sowie Computermodelle zum Einsatz kommen. Ziel ist die Verbesserung von Evaluierung und Vorhersage von Risiken und deren Folgen im Zusammenhang mit dem Rückzug des arktischen Meereises.
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SPACE (Synoptic Pan-Arctic Climate and Environment Study)

Inmitten einer Phase dramatischen Wandels in allen Klimakomponenten der Arktis -Atmosphäre, Eis und Ozean - bietet das Internationale Polarjahr 2007/08 die einmalige Möglichkeit einer breiten Aufnahme der momentanen Situation des Gesamtsystems.
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CASO (Climate of Antarctica and the Southern Ocean)

CASO stellt einen integralen interdisziplinären Ansatz dar, um durch Arbeiten während des IPY2007-2008 die Rolle der Antarktis und des Südlichen Ozeans in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft besser zu verstehen.
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DOMINO (Dynamics of benthic organic matter fluxes in polar deep-ocean environments)

Ohne die Aufnahme von Kohlendioxyd durch die Ozeane wäre der Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration noch dramatischer. Diesbezüglich wird dem Südozean eine Schlüsselrolle beigemessen. DOMINO untersucht die Menge organischen Kohlenstoffs, welche auf den Meeresboden abregnet. Obwohl nicht das Ende des marinen Kohlenstoffkreislaufs, stellt die Sedimentation von organischem Material eine langfristige Senke dar und ist somit eine wesentliche zu betrachtende Komponente bei der Behandlung des CO2-Problems.
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IceCube - Ein neues Fenster ins Universum

Im Tiefeneis unter der Amundsen-Scott-Station entsteht gegenwärtig IceCube, der grösste Detektor für Elementarteilchen. Mit dem Nachweis von Neutrinos aus dem Weltraum soll IceCube Einblick in kosmische Regionen liefern, die für die Teleskope der Standard-Astronomie nicht zugänglich sind: ein "neues Fenster ins Universum".
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Weitere Forschungsprojekte zum Thema "Über den Polen" auf der internationalen Polarjahr-Webseite (nur in englischer Sprache)...