english

24. September 2008: 5. Internationaler Polartag

Menschen in den Polargebieten

Menschen leben seit vielen Jahrtausenden in der Arktis. Sie haben besondere Fähigkeiten, Strategien und ein kollektives Wissen entwickelt, um unter den polaren Bedingungen überleben zu können. Sie haben gelernt lokale Nahrungsquellen von Land und Meer erfolgreich zu nutzen und sich sicher auf Land, Eis und Meer fortzubewegen. Die Bewahrung und Tradierung ihres Wissens durch Sprache und Kultur trugen ebenso zu ihrem Überleben bei wie der Austausch und Handel zwischen den einzelnen Regionen der Arktis. In den letzten Jahrhunderten begann der Einfluss von außen zuzunehmen. Die Ausbeutung von Rohstoffen sowie politische Vorgaben "von außen" (aus den Hauptstädten der Staaten, die sich die Arktis teilen) wirken sich sowohl positiv als auch negativ auf die Existenzgrundlagen und das Wohlergehen der arktischen Bevölkerung aus. Klimaveränderung und die wieder zunehmende Rohstoffausbeutung stellen die arktische Bevölkerung vor akute Herausforderungen.

Mehr Informationen über Menschen in den Polargebieten finden Sie hier... (PDF 1MB)
Allgemeine Informationen über die Internationalen Polartage finden Sie hier...

Links für Schüler & Lehrer

Ein Projektvorschlag zur Durchführung in Schulklassen finden Sie hier... (PDF 171 KB).

 

Lassen Sie einen virtuellen Ballon steigen, um Ihre Teilnahme an diesem Polartag zu zeigen. Hier geht's zur Webseite...
 

Drei Live Events

Wissenschaftler diskutieren live im Internet mit Schülern und Studenten über die Forschung rund um das Thema Permafrost. Weitere Informationen zu den Live Events gibt es hier...

 

Weitere Infos für Schüler und Lehrer finden Sie auf der internationalen Polarjahr Webseite (nur in englischer Sprache).

Forschung

Unter deutscher Federführung beschäftigt sich im Rahmen des Interanationalen Polarjahres insbesondere das nachfolgend vorgestellte Projekt NOMAD mit den Herausforderungen denen sich Menschen im Hohen Norden stellen müssen.

NOMAD

Eine interdisziplinäre mobile Forschungsstation zur Beobachtung der Interaktion zwischen Rentier und Mensch

Menschen haben seit Jahrtausenden Rentiere gejagt und gezüchtet. Wenngleich sich die ökologische Beziehung zwischen Rentier und Mensch im Laufe der langen Entwicklung als sehr wandlungsfähig erwiesen hat, stellen die derzeitigen - teilweise rapiden - sozioökonomischen und klimatischen Veränderungen im Hohen Norden eine besondere Herausforderung dar. Wie das System Rentier-Mensch auf diese Veränderungen reagiert, ist Gegenstand dieses Forschungsprojekts.

Mehr zum Projekt...

Ausstellungen, Vorträge, weitere Informationen

Noch bis zum 21. September 2008 findet im Linden-Museum in Stuttgart die Ausstellung "Grönland-Inuit, Leben am Rande der Welt" statt.
Mehr zur Ausstellung...

Ebenfalls im Linden-Museum in Stuttgart erzählt am 13. 9.08 Dirk Nowakowski Geschichten unter dem Titel "Der gefrorene Pfad, Märchen, Mythen und Geschichten der Inuit".
Mehr zur Veranstaltung...

 

In der Burg zu Hagen (Landkreis Cuxhaven) sind vom 14. 9. bis zum 16.11.2008 in der Ausstellung "Kunst der Arktischen Jäger" Skulpturen kanadischer Inuit zu sehen.
Mehr zur Ausstellung...