Texte und Bücher über Klima- und Polarforschung
Beiträge zum Internationalen Polarjahr
An dieser Stelle berichtet das Deutsche Polarjahr Komitee in den kommenden Monaten über das Internationale Polarjahr.
Kinder-Forschungswerkstatt des Pfalzmuseums für Naturkunde - POLLICHIA-Museum
Das Pfalzmuseum für Naturkunde - POLLICHIA führte 2007 in Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Kinderbüro Bad Dürkheim ein Forschungswerkstattprojekt
zum Thema „Polarforschung im Hochsommer” durch. Das umfangreiche Projekt gliederte sich in mehrere Abschnitte und führte am Ende zu einer von den Kindern gestalteten Sonderausstellung im Pfalzmuseum.
Zusammenstellung: Birte Schönborn, Ute Wolf und Monika Huch
Download: Kinder-Forschungswerkstatt (PDF 181 KB)
Das Projekt AGAP (Antarctica's GAmburtsev Province)
Die Erforschung der geologischen Struktur der Gamburtsev Mountains und der damit verbundenen Entwicklung des antarktischen Eisschildes ist eines der herausragenden Ziele im Internationalen Polarjahr.
Zusammenstellung: Detlef Damaske und Monika Huch
Download: Das Projekt AGAP (PDF 188 KB)
"Volkszählung des marinen Lebens"
Das Projekt "Census of Antarctic Marine Life" oder auf Deutsch "Volkszählung des marinen Lebens" ist der größte biologische Beitrag zum Internationalen Polarjahr 2007/2008. Mittlerweile hat es in diesem Rahmen bis zur Halbzeit des IPY ca. 20 Expeditionen gegeben. Neben ambitionierten kleinen Aktivitäten mit wenigen Wissenschaftlern waren dies auch logistisch aufwändige Expeditionen, z. B. mit 52 Wissenschaftlern an Bord der "Polarstern".
Zusammenstellung: Julian Gutt und Monika Huch
Die indigenen Völker im Hohen Norden Russlands
Im Themenkatalog des Internationalen Polarjahres 2007/08 ist - anders als in den vorangegangenen Polarjahren - die sozial- und geisteswissenschaftliche
Komponente fest verankert. Von deutscher Seite widmet sich das Forschungsprojekt NOMAD den Interaktionen zwischen Mensch und Rentier.
Zusammenstellung: Joachim Otto Habeck und Monika Huch
Download: Die indigenen Völker im Hohen Norden Russlands (PDF 309 KB)
Wissenschaftskommunikation im Polarjahr
Das Internationale Polarjahr, in dem Tausende von Wissenschaftlern aus mehr als 60 Nationen die Polarregionen untersuchen, ist eine einmalige Gelegenheit, weltweit das Interesse und die Aufmerksamkeit auf die Polarforschung zu lenken. Um die breite Öffentlichkeit sowie Politik, Wirtschaft, Schulen und Universitäten zu erreichen, sind neue Wege und Werkzeuge zur Vermittlung von Wissenschaft gefordert.
Zusammenstellung: Margarete Pauls, Susanne Diederich und Monika Huch
Download: Wissenschaftskommunikation (PDF 309 KB)
Das Projekt AURORA BOREALIS
Wegen der Eisbedeckung des Arktischen Ozeans kann Forschung in dieser Region nur von technisch hoch entwickelten und speziell für die Eisfahrt ausgelegten Forschungsschiffen aus durchgeführt werden. Es gibt bisher nur wenige moderne Forschungsschiffe, die in der Lage sind, in den eisbedeckten zentralen Arktischen Ozean vorzudringen. Vor allem fehlt ein Forschungseisbrecher auf dem neuesten Stand der Technik, um den Bedarf der europäischen Polarforschung zu erfüllen. Die geplante Forschungsplattform AURORA BOREALIS würde hier eine große Lücke schließen.
Zusammenstellung: Prof. Dr. Jörn Thiede und Monika Huch
Download: Das Projekt AURORA BOREALIS (PDF 121KB)
Globale Klimasteuerung druch regionale Tektonik - Das Projekt PLATES & GATES
Das Internationale Polarjahr-Projekt "Plate Tectonis and Polar Gateways in Earth History" hat zum Ziel, im Zusammenhang mit paläobiologischen und geochemischen Proxy-Analysen die ozenaographischen Verhältnisse in den Gateways und Ozeanbecken in unterschiedlichen Zeiträumen zu rekonstruieren.
Zusammenstellung: Dr. Karsten Gohl und Monika Huch
Download: Globale Klimasteuerung druch regionale Tektonik - Das Projekt PLATES & GATES (PDF 95 KB)
Langfristige Klimabeobachtungen in der Arktis - DAMOCLES
Seit Dezember 2005 sind 44 Institutionen aus 10 europäischen Ländern im Projekt DAMOCLES engagiert. In diesem Programm finden umfangreiche Untersuchungen der Atmosphäre, des Meereises und des Ozeans statt, bei denen Satelliten, Messungen vor Ort, sowie Computermodelle zum Einsatz kommen. Ziel ist die Verbesserung von Evaluierung und Vorhersage von Risiken und deren Folgen im Zusammenhang mit dem Rückzug des arktischen Meereises.
Zusammenstellung: Dr. Eberhard Fahrbach und Monika Huch
Download: Langfristige Klimabeobachtungen in der Arktis - DAMOCLES (PDF 142 KB)
Klimabohrung in der Antarktis - ANDRILL
Für die Rekonstruktion des Klimas der letzten 20 Millionen Jahre wird im Projekt ANDRILL in Sedimenten des McMurdo-Sunds in der Antarktis gebohrt. Wissenschaftler aus USA, Neuseeland, Italien und Deutschland interessiert dabei vor allem die Ausdehnung des Schelfeises in den jeweiligen Kalt- und Warmzeiten der Erdgeschichte.
Zusammenstellung: Dr. Frank Niessen, Dr. Gerhard Kuhn und Monika Huch
Coole Klassen - Schulprojekte im Internationalen Polarjahr
Im Projekt "Coole Klassen" werden Schulen an wissenschaftliche Forschungsprogramme herangeführt. Das Projekt ist fächerübergreifend angelegt, um die Schüler mit aktuellen und für unsere Gesellschaft wesentlichen Forschungsfragen und -ergebnissen vertraut zu machen.
Zusammenstellung: Dr. Rainer Lehmann und Monika Huch
Download: Coole Klassen - Schulprojekte im Internationalen Polarjahr (PDF 98 KB)
Die „Bipolare Klimamaschine” (BIPOMAC)
Ziel des IPY-Projektes BIPOMAC (Bipolar Climate Machinery) ist es, während des Internationalen Polarjahres und darüber hinaus die Kenntnisse über klimasteuernde polare Prozesse, ihre bipolaren Wechselwirkungen sowie Auswirkungen auf den Umfang und die zeitliche Entwicklung polarer und globaler Klimaänderungen wesentlich zu verbessern.
Zusammenstellung: Dr. Rainer Gersonde und Monika Huch
Download: Die „Bipolare Klimamaschine” (PDF 44KB)
Wetter und Klima in Polarregionen
Arktis und Antarktis stellen die Kältesenken der atmosphärischen Zirkulation dar und beeinflussen die globale Zirkulation durch den meridionalen Energiegradienten zwischen den Polen und den Tropen. Atmosphärische Beobachtungsdaten für die Polarregionen in der Arktis und Antarktis sind nur spärlich vorhanden, da nur wenige Beobachtungsstationen existieren, die mit langfristigen Daten dienen können.
Zusammenstellung: Prof. Dr. Klaus Dethloff und Monika Huch
Evolution und Biodiversität
Die Polargebiete im Norden und im Süden der Erde beherbergen hoch angepasste Faunen und Floren, die sich auf charakteristische Weise ähneln, aber auch wesentliche Unterschiede aufweisen. Einige Studien haben gezeigt, dass der marine Artenreichtum in der Antarktis viel höher ist als in der Arktis, was vermutlich an dem Alter dieser Lebensräume und der stärkeren Isolation des Südkontinents liegt.
Zusammenstellung: Monika Huch nach Informationen von Dr. Angelika Brandt
Download: Evolution und Biodiversität (PDF 40KB)
Wissenstransfer in die Öffentlichkeit
Das Internationale Polarjahr bietet eine einzigartige Möglichkeit, den Dialog der Wissenschaft mit der Öffentlichkeit und Bildungsinitativen zu intensivieren. Dies beinhaltet zum einen die Information einer breiten Öffentlichkeit durch die Medien, zum anderen den Wissenstransfer in die Schulen und Universitäten.
Zusammenstellung: Monika Huch nach Informationen von Dr. Franz Tessensohn
Der deutsche Beitrag zum Internationalen Polarjahr
Deutschland ist eines der führenden Länder in der internationalen Polarforschung mit einer Infrastruktur, die Stationen in der Arktis und Antarktis, einen Forschungseisbrecher, Polarflugzeuge und umfangreiche Technik umfasst.
Zusammenstellung: Monika Huch nach Informationen von Prof. Dr. Reinhard Dietrich
Download: Der deutsche Beitrag zum Internationalen Polarjahr (PDF 48KB)
Zur Geschichte der Internationalen Polarjahre
Das 1. Internationale Polarjahr 1882-1883 fand ohne den Mann statt, der es auf den Weg gebracht hatte. Carl Weyprecht, der den Grundstein für die systematische moderne Erforschung der Polargebiete gelegt hatte, starb am 29. März 1881.
Zusammenstellung: Monika Huch nach Informationen von Dr. Cornelia Lüdecke
Download: Zur Geschichte der Internationalen Polarjahre (PDF 40KB)